[Rezension] Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

19. August 2011 § 7 Kommentare

Originaltitel: Breaking Dawn
Titel: Bis(s) zum Ende der Nacht
Autorin: Stephenie Meyer
Übersetzer: Sylke Hachmeister
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 800
Reihe: 4. Band einer Tetralogie
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Preis: Taschenbuch: 11,90 €, Hardcover: 19,90 €

Klappentext

Wenn die einzige Chance auf eine ewige Liebe darin liegt, sich von seinem Liebsten töten zu lassen – hat man dann eine Wahl? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jacob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich. Auch wenn das für alle verheerende Folgen haben könnte.

Leitmotive

Vampir, Liebe, Familie, Ewigkeit, Unsterblichkeit

Location

Forks (Washington, USA), Quileute-Reservat

Plot

Bella als Vampir. Es war natürlich klar, dass es so enden würde, denn ansonsten hätte die Liebe zwischen Bella und ihrem Edward keine Zukunft gehabt. Was aber zu kurz kam, war die eigentliche Verwandlung. Und wieso hat sich Bella dann doch umentschieden? Nach der Hochzeit wollte sie dann plötzlich doch noch zum College gehen vor der Verwandlung. Und als diese dann nach einer Blitz-Schwangerschaft (übrigens gut gelöst, um es nicht langatmig wirken zu lassen) aufgrund des bevorstehenden Tods Bellas doch stattfinden muss, kriegt man kaum etwas davon mit. Diese Panik, die schrecklichen Schmerzen, die langen Tage – wieviel kriegt der Leser davon schon mit?

Dann der Teil, der aus Jacobs Sicht geschrieben ist. Zwar entfremdet sich Bella in dieser Zeit sehr, denn sie verändert sich, will für ihr Baby da sein. Das war ein wichtiger Teil in Bellas Veränderung, aber dennoch war es sehr interessant zu erfahren, wie Jacob denkt und wie es in seinem Rudel abläuft. Einen tollen Einblick hat Stephenie Meyer ihren Lesern damit geboten!

Schön gemacht war auch der Traum von dem tötenden Jungen, den Bella immer hatte. So wurde dem Leser vorgetäuscht, Bella bekäme einen Jungen. Dazu wurde noch Angst geschürt. Wird das Baby später morden? Aber dem ist nicht so.

Charaktere

Isabella “Bella” Swan

Die 17-jährige Isabella wurde in Forks geboren. Ihre Eltern, Charly Swan und Renee Dwyer, waren verheiratet und lebten  gemeinsam in Forks, bis Renee sich von Charly verabschiedete. Nach der Scheidung zieht mit Bella nach Phoenix im US-Bundesstaat Arizona. Dort lernt Bellas Mutter einen neuen Mann kennen, jedoch erst, als Bella schon 17 Jahre alt ist. Ihr neuer Ehemann, Phil, ist Baseballspieler.

In Forks schenkt Charly seiner Tochter einen gebrauchten roten Transporter. Bis Billy Black, ein Freund Charlys im Rollstuhl landete, gehörte er ihm.

Bella ist ein sehr ängstlicher Mensch. Sie besucht häufiger als Verletzte die Notaufnahme und fällt andauernd in Ohnmacht. Bella fand ich sehr authentisch und “real”, doch ihre Schwächeanfälle ließen sie mehr als idiotisch dastehen. Wenn Edward sie nur ansieht, kippt sie um, woraufhin er sie auffängt.

Da Bella und ihr Vater sonst nicht viel Kontakt zu haben scheinen, erscheint es mir plausibel, dass sie ihn Charlie und nicht “Dad” nennt. Doch hat mich das beim Lesen an manchen Textstellen gestört. Ein weiterer Aspekt, der sämtliche Nerven zerstört, ist die “Ich-will-sofort-Vampir-werden”-Sache. Sicherlich können Bella und Edward nicht zusammen sein, wenn er noch immer im toten Körper eines 17-Jährigen steckt und Bella ein Fall fürs Altersheim ist, aber Bella ist vom ersten Moment an wie besessen.

Edward Cullen

Edward ist ein Vampir, er ist wie Bella 17 Jahre alt und glitzert wie alle Vampire im Sonnenlicht. Es sind kaum Charakterzüge erkennbar. Er ist verschlossen und will nicht, dass Bella ein Vampir wird. Überhaupt scheint Bella seine einzige Schwäche zu sein. Ansonsten ist er perfekt, aber im negativen Sinne. Er ist langweilig, denn er kann alles, weiß alles und sieht immer gut aus, so wie alle Cullens.

Nachdem er zu einem Vampir geworden ist, kann Edward Gedanken anderer Menschen lesen. Außerdem verzichtet er auf menschliches Blut und saugt daher nur Tiere wie beispielsweise Rehe aus.

Jacob Black

Jacob ist der einzige, der ein Hobby hat. Vielleicht macht ihn das auch so dreidimensional. Dafür merkt man schnell, dass er Bella sehr gerne hat. Dank Edward hat er jedoch keine Chance bei ihr. Immer wieder kommen Konflikte auf, da Bella auf ewig mit Edward zusammen sein will, Bella aber auch mit Jacob befreundet ist, sich Edward und Jacob aber nicht ausstehen können.

Erzählperspektive

Erzählt wird aus der Sicht Bellas, also in der Ich-Perspektive.

Bis(s) zum Ende der Nacht ist ein toller Abschluss der Twilight-Saga. Schade, dass es nicht mit Bella und Edward weiter geht! Dieser Band war der perfekte Abschluss einer perfekten Story. Besser hätte Stephanie Meyer nicht aufhören können mit Bella und Edward in Forke.

Plot: 5/5
Charaktere: 5/5
Schreibstil: 5/5
Spannung: 4/5
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Ende: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

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