[Rezension] The Hollow von Jessica Verday

23. Juni 2011 § 3 Kommentare

Originaltitel: The Hollow
Dt. Titel: The Hollow. Wahre Liebe ist unsterblich
Autorin: Jessica Verday
Verlag: Simon Pulse
 Sprache: Englisch
Seitenzahl: 528
Reihe: 1. Band einer Trilogie
Erscheinungsdatum: August 2010
Preis: Taschenbuch: 7,10 €

Klappentext

When Abbey’s best friend, Kristen, vanishes at the bridge near Sleepy Hollow Cemetery, everyone else is all too quick to accept that Kristen is dead…and rumors fly that her death was no accident. Abbey goes through the motions of mourning her best friend, but privately, she refuses to believe that Kristen is really gone. Then she meets Caspian, the gorgeous and mysterious boy who shows up out of nowhere at Kristen’s funeral, and keeps reappearing in Abbey’s life. Caspian clearly has secrets of his own, but he’s the only person who makes Abbey feel normal again …

But also special. Just when Abbey starts to feel that she might survive all this, she learns a secret that makes her question everything she thought she knew about her best friend. How could Kristen have kept silent about so much? And could this secret have led to her death? As Abbey struggles to understand Kristen’s betrayal, she uncovers a frightening truth that nearly unravels her—one that will challenge her emerging love for Caspian, as well as her own sanity.

Trailer

Leitmotive

Familie, Freundschaft, Tod, Liebe, Selbstmord

Location

Sleepy Hollow (New York), Ohio (USA), White-Plains-Highschool

Erster Satz

They said she killed herself.

Plot

Abbeys beste Freundin Kristen ist tot. Angeblich ist sie ertrunken, doch daran glaubt Abbey nicht. Selbstmord, Drogen – die Gerüchte verbreiten sich rasch in der Kleinstadt Sleepy Hollow. Dann begegnet sie Caspian, der ihr bei jeder Begegnung den Atem raubt.

Die Legenden um Washington Irving waren ein Highlight in diesem Roman. Aber auch der Rest war einfach nur stimmig und spannend. Zwar plätschern die Ereignisse anfangs nur so vor sich hin, und Abbey versinkt in einer Art einsamen Phase, aber das macht diesen Roman aus.

Leider bestet circa das erste Drittel lediglich aus der Beerdigung Kristens und dem Gennenlernen Caspians. Desweiteren wird ein Geheimnis Kristens angeschnitten. Fantasy beinhaltet dieses Buch lediglich auf etwa sieben Seiten der letzten Kapitel.

Absolut begeistert bin ich vom Ende. Wer Caspian wirklich ist, was es mit den Grabpflegern Nikolas und Kathy auf sich hat – all das war einfach nur spannend. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Der zweite Band steht schon in meinem Regal.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – Achtung: Spoiler – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Als sich herausstellte, dass Caspian tot ist, war ich total überrascht. Ich hatte alles im Sinn gehabt, vom Vampir bis zum Straftäter, aber nicht einen Geist. Dasselbe gilt für Katrina van Tassel alias Kathy und den Kopflosen Reiter alias Nikolas. Niemand sonst kann sie sehen.

Aber da bleiben trotzdem ein paar Fragen offen: Wieso konnte Abbey Nikolas umarmen, wenn sie Caspian nur an einemm ganz bestimmten Tag berühren konnte? Außerdem bin ich bestürzt, denn Caspian sagt Abbey, dass er sie nicht liebt, da er immerhin keine Seele hat und gar nicht weiß, wie sich Liebe anfühlt, und Abbey gesteht ihm danach, dass sie ihn liebt. Daraufhin wird Abbey alles zu viel und sie zieht zu Marjorie, einer Verwandten. Auch das Geheimnis um Kristen und ihren heimlichen Freund (D.) bleibt ungeklärt.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Schreibstil

Der Schreibstil hätte besser nicht sein können. Der Roman lässt sich leicht und schnell durchlesen, enthält aber auch anspruchsvolle Satzstrukturen, die den Roman nicht zu niveaulos erscheinen lassen wie manch andere Jugendromane. Allerdings begegnet wörtliche Rede dem Leser eher selten, da Abbeys Gedanken im Vordergrund stehen.

Erzählperspektive

Erzählt wird aus Sicht Abbeys in der Ich-Perspektive.

Charaktere

Abilgail „Abbey“ Browning

Abbey lebt mit ihren Eltern in Sleepy Hollow. Dort geht sie auch zur High School. Außer Kristen hat sie kaum Freunde und ist so meist allein. Abbey war mir von der ersten Seite an sehr symphatisch. Besonders ihr Hobby, die Parfumherstellung, hat mich begeistert. Sie ist eine einzigartige Protagonistin.

Später im Laufer der Handlung wird ihr ein Job angeboten. Sie soll bei ihrem Onkel Bob diverse Unterlagen sortieren.

Sozial gesehen ist Abbey eine Einzelgängerin. Außer Kristen hat sie keine Freunde.

Kristen Maxwell

Kristen ist Abbeys verschollene und für tot erklärte Freundin.

Caspian Crane bzw. Vander

Abbey sieht Caspian auf Kristens Beerdigung und in Kristens Haus. Danach treffen sie sich einige Male und Abbey beginnt, Gefühle für ihn zu entwickeln. Doch Caspian ist nicht der, der er zu sein scheint.

Cover

Das Originalcover ist wunderschön und geheimnisvoll, genau wie der Inhalt. Es gefällt mir besser als das deutsche. Eine andere Covervariante ist rechts zu sehen. Es ähnelt sehr dem Originalcover, ist aber nicht so düster.

Ich bin begeistert von Jessica Verdays The Hollow, obwohl sich die Handlung nur schleichend ins Spannende entwickelt. Von der Atmosphäre her erinnert es an Engel der Nacht. Doch das Ende ist offen, sodass der erste Teil der Trilogie wie eine Einleitung zur eigentlichen Handlung wirkte.


Plot: 5/5
Charaktere: 5/5
Schreibstil: 5/5
Spannung: 4/5
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Ende: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

Dt. Übersetzung: The Hollow. Wahre Liebe ist unsterblich

Band 2: The Haunted

Band 3: The Hidden

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