[Rezension] Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele von Suzanne Collins

14. Juni 2011 § 5 Kommentare

Originaltitel: The Hunger Games
Titel: Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele
Autorin: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger
Seitezahl: 414
Reihe: 1. Band einer Trilogie
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 17,90 Euro

>> Leseprobe <<

Klappentext

In einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die „Hungerspiele” ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf.

Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig „Spielern” am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss’ Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat …

Trailer

Leitmotive

Spiele, Kampf, Liebe, Familie, Zukunft

Location

Distrikt 12 in Panem (entstanden aus den Trümmern Südamerikas)

Erster Satz

Als ich aufwache, ist die andere Seite des Bettes kalt.

Kaufgrund

Die Tribute von Panem muss man einfach gelesen haben. Ich bin schon so oft an den Büchern vorbeigelaufen. Als dann der dritte und letzte Band der Trilogie erschienen ist, habe ich mir fest vorgenommen, alle drei zu lesen oder hören.

Plot

Die Erntezeit ist keine schöne Zeit in Panem, denn alljährlich werden zwei Tribute jeden Distriks ausgelost, die gegeneinander in den Hungerspielen antreten müssen. Das Losverfahren ist kompliziert, denn je älter man wird, desto mehr Lose hat man. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, gezogen zu werden, zum 18. Lebensjahr am höchsten. Besonders wenn man auch noch Nahrung für sich und die Familie gegen Lose getauscht hat. Danach kann man nicht mehr geszogen werden, weil die Altersspanne nur von zwölf bis 18 reicht. Mit diesen Spielen will das Kapitol ihre Macht zeigen.

Dieses Jahr hat die sechzehnjährige Katniss Everdeen über 20 Lose in dem Lostopf. Um ihre zwölfjährige Schwester Prim macht sie sich keine Sorgen, denn diese hat ja nur ein einziges Los im Topf. Doch dann wird ausgerechnet Prims Name aus dem Topf gezogen. Das kann Katniss nicht zulassen; Prim würde getötet werden. Also meldet sie sich freiwilig und muss mit Peeta, dem ausgewählten Junge aus Distrikt Zwölf zu den Spielen antreten.

Zwar bin ich die absolut letzte auf diesem Planeten, die Die Tribute von Panem begonnen hat, doch bin ich wahrscheinlich genauso begeistert wie die Mehrheit der Leser. Der Beginn der Geschichte ist zwar als plötzlich zu beschreiben, weil man einfach so in die Handlung „hineingeworfen“ wird, doch kann man sich auf Anhieb sehr gut zurechtfinden. Die Charaktere werden gut beschrieben und ihre Umgebung geschildert. Direkt am Anfang erfährt der Leser auch viele Details über die Hungerspiele.

Als Katniss dann in der Arena ist, steigt die Spannung ins Unermessliche. Spannung ohne Ende, denn schon in den ersten Minuten entsteht ein Kampf um Waffen und Essen. Tribute sterben; Katniss läuft um ihr Leben. Am Eröffnungstag sind schon elf Tribute tot, 13 leben noch.

Charaktere

Die sechzehnjährige Katniss lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer zwölfjährigen Schwester Prim in Distrikt Zwölf, Panem. Sie nimmt an Stelle ihrer Schwester an den jährlichen Hungerspielen teil. Sie ist eine Protagonistin, mit der der durchschnittliche Leser zwar nicht viel gemeinsam hat (immerhin hat sie noch nie in ihrem Leben geduscht), da sie unter ganz anderen Umständen aufgewachsen ist, doch wird sie dem Leser schnell ans Herz wachsen. Katniss Vater ist bei einer Minenexplosion ums Leben gekommen.

Ihr Gegenspieler Peeta und sie haben sich zuvor schon einmal bei der Bäckerei von Peetas Eltern getroffen. Damals stand Katniss‘ Familie kurz vor dem Hungertod und Peeta hat ihr zwei Leibe Brot geschenkt. Nun, anlässlich der 74. Hungerspiele, sollen sie sich gegenseitig bis auf den Tod bekämpfen.

Eines der vielen Highlights ist definitiv das erwähnenswerte Ende. Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, kann ich nicht weiter darauf eingehen.

Erzählperspektive

Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus Sicht Katniss.

Cover

Das deutsche Cover ist meiner Meinung nach schöner gestaltet als das Originale. Das liegt vermutlich daran, dass das Originalcover, welches auch vom spanischen Verlagshaus übernommen wurde, mit den dunklen Farben und der breiten Schrift eher für männliche Leser gedacht ist. Das Blut auf den saftgrünen Blättern und Katniss im Hintergrund – dieses Bild gibt einen ersten Eindruck auf den Inhalt.

Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele ist eine spannende und blutige Geschichte, die nicht nur mit authentischen Charakteren sondern auch einer futuristischen und erschreckenden Atmosphäre glänzt. Niemand sollte sich dieses Buch entgehen lassen.


Plot: 5/5
Charaktere: 5/5
Schreibstil: 5/5
Spannung: 5/5
Cover: 5/5
Ende: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

Hörbuch: Die Tribute von Panem. Tödliche Liebe

Band 2: Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe

Band 3: Die Tribute von Panem. Flammender Zorn

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