[Rezension] The Hollow. Wahre Liebe ist unsterblich von Jessica Verday

16. Mai 2011 § 4 Kommentare

Originaltitel: The Hollow
Titel: The Hollow. Wahre Liebe ist unsterblich
Autorin: Jessica Verday
Übersetzerin: Barbara Abedi
Verlag: Arena
 Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 432
Reihe: 1. Band einer Trilogie
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Preis: Taschenbuch: 15,95 €

Klappentext

Abbeys beste Freundin Kristen ist verschwunden. Alle Bewohner von Sleepy Hollow glauben, dass das Mädchen tot ist. Dann taucht plötzlich Caspian auf – ein umwerfender, rätselhafter Junge, der immer dort aufkreuzt, wo auch Abbey ist. Und schließlich stößt sie im Tagebuch ihrer Freundin auf ein dunkles Geheimnis – und muss bald erfahren, dass auch Caspian nicht der ist, der er zu sein scheint.

Trailer

Leitmotive

Familie, Freundschaft, Tod, Liebe, Selbstmord

Location

Sleepy Hollow (New York), Ohio (USA), White-Plains-Highschool

Erster Satz

Es hieß, sie hätte Selbstmord begannen.

Plot

Abbeys beste Freundin Kristen ist tot. Angeblich ist sie ertrunken, doch daran glaubt Abbey nicht. Selbstmord, Drogen – die Gerüchte verbreiten sich rasch in der Kleinstadt Sleepy Hollow. Dann begegnet sie Caspian, der ihr bei jeder Begegnung den Atem raubt.

Die Legenden um Washington Irving waren ein Highlight in diesem Roman. Aber auch der Rest war einfach nur stimmig und spannend. Zwar plätschern die Ereignisse anfangs nur so vor sich hin, und Abbey versinkt in einer Art einsamen Phase, aber das macht diesen Roman aus.

Leider bestet circa das erste Drittel lediglich aus der Beerdigung Kristens und dem Gennenlernen Caspians. Desweiteren wird ein Geheimnis Kristens angeschnitten. Fantasy beinhaltet dieses Buch lediglich auf etwa sieben Seiten der letzten Kapitel.

Absolut begeistert bin ich vom Ende. Wer Caspian wirklich ist, was es mit den Grabpflegern Nikolas und Kathy auf sich hat – all das war einfach nur spannend. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Der zweite Band steht schon in meinem Regal.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – Achtung: Spoiler – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Als sich herausstellte, dass Caspian tot ist, war ich total überrascht. Ich hatte alles im Sinn gehabt, vom Vampir bis zum Straftäter, aber nicht einen Geist. Dasselbe gilt für Katrina van Tassel alias Kathy und den Kopflosen Reiter alias Nikolas. Niemand sonst kann sie sehen.

Aber da bleiben trotzdem ein paar Fragen offen: Wieso konnte Abbey Nikolas umarmen, wenn sie Caspian nur an einemm ganz bestimmten Tag berühren konnte? Außerdem bin ich bestürzt, denn Caspian sagt Abbey, dass er sie nicht liebt, da er immerhin keine Seele hat und gar nicht weiß, wie sich Liebe anfühlt, und Abbey gesteht ihm danach, dass sie ihn liebt. Daraufhin wird Abbey alles zu viel und sie zieht zu Marjorie, einer Verwandten. Auch das Geheimnis um Kristen und ihren heimlichen Freund (D.) bleibt ungeklärt.

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Schreibstil

Der Schreibstil hätte besser nicht sein können. Der Roman lässt sich leicht und schnell durchlesen, enthält aber auch anspruchsvolle Satzstrukturen, die den Roman nicht zu niveaulos erscheinen lassen wie manch andere Jugendromane. Allerdings begegnet wörtliche Rede dem Leser eher selten, da Abbeys Gedanken im Vordergrund stehen.

Erzählperspektive

Erzählt wird aus Sicht Abbeys in der Ich-Perspektive.

Charaktere

Abilgail „Abbey“ Browning

Abbey lebt mit ihren Eltern in Sleepy Hollow. Dort geht sie auch zur High School. Außer Kristen hat sie kaum Freunde und ist so meist allein. Abbey war mir von der ersten Seite an sehr symphatisch. Besonders ihr Hobby, die Parfumherstellung, hat mich begeistert. Sie ist eine einzigartige Protagonistin.

Später im Laufer der Handlung wird ihr ein Job angeboten. Sie soll bei ihrem Onkel Bob diverse Unterlagen sortieren.

Sozial gesehen ist Abbey eine Einzelgängerin. Außer Kristen hat sie keine Freunde.

Kristen Maxwell

Kristen ist Abbeys verschollene und für tot erklärte Freundin.

Caspian Crane bzw. Vander

Abbey sieht Caspian auf Kristens Beerdigung und in Kristens Haus. Danach treffen sie sich einige Male und Abbey beginnt, Gefühle für ihn zu entwickeln. Doch Caspian ist nicht der, der er zu sein scheint.

Cover

Das deutsche Cover ist leider nicht besonders anziehend. Hierbei hat mich nur der Klappentext neugierig gemacht. Viel schöner finde ich das Cover des zweiten Bandes.

Ich bin begeistert von Jessica Verdays The Hollow. Wahre Liebe ist unsterblich, obwohl sich die Handlung nur schleichend ins Spannende entwickelt. Von der Atmosphäre her erinnert es an Engel der Nacht. Doch das Ende ist offen, sodass der erste Teil der Trilogie wie eine Einleitung zur eigentlichen Handlung wirkte.

Plot: 5/5
Charaktere: 5/5
Schreibstil: 5/5
Spannung: 4/5
Titel: 5/5
Cover: 3/5
Ende: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

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