[Rezension] Riley. Das Mädchen im Licht von Alyson Noel

14. Mai 2011 § 2 Kommentare

Originaltitel: Radiance
Titel: Riley. Das Mädchen im Licht
Autorin: Alyson Noel
Sprecherin: Dorothee Sturz
Verlag: RADIOROPA
Dauer: 4 Std. 3 Min. (ungekürzte Fassung)
Reihe: Riley Bloom #1
Erscheinungsdatum: 2011
Preis: 11,95 Euro

>> Hörprobe <<

Klappentext

Riley Bloom hat einen ganz neuen Lebensabschnitt vor sich – den Tod. Durch einen Autounfall wurde sie aus dem Leben gerissen und von ihrer Schwester Ever getrennt. Ein Abschied, der ihr so schwerfiel, dass sie noch eine Weile als Geist auf der Erde blieb. Aber da auch das schönste Geisterleben einmal ein Ende haben muss, überquerte Riley schließlich die Brücke ins Jenseits. Nur kann sie dort leider auch keine Ruhe finden, denn vom großen Rat wird ihr eine besondere Aufgabe zugeteilt: Sie soll auf der Erde verlorene Seelen einfangen. Und ausgerechnet der langweiligste Junge, dem sie je begegnet ist, wird ihr dabei zur Seite stehen. Riley hat sich das irgendwie anders vorgestellt. Zum Glück hält der Tod noch so einiges für sie bereit…

Trailer

Leitmotive

Leben nach dem Tod, Seelen, Jenseits, Tod, Brücke, Übergang

Location

„Hier“, England

Erster Satz

Die meisten Menschen halten den Tod für das Ende.

Kaufgrund

Zwar habe ich die englische Buchversion Radiance schon gelesen und rezensiert, doch hat mich das Hörbuch auch auf sich aufmerksam gemacht. Ich dachte, es könnte vielleicht besser sein als die Buchversion.

Plot

Bei einem tragischen Autounfall starben Riley, ihr Hund Buttercup und ihre Eltern. Die einzige Überlebende: Rileys ältere Schwester Ever. Im „Hier“ allerdings, wo man als Toter hinkommt und die Zeit immer als „Jetzt“ bezeichnet wird, fühlt sich Riley gar nicht wohl. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass sie wieder in die Welt der Menschen geschickt werden soll, um dort als Seelenfängerin tätig zu sein. Bodhi, ein „Looser“, wie die iengebildete Riley ihn nennt, begleitet sie fortan, was Riley natürlich total missfällt. In England sollen Riley und Bodhi „Radiant Boy“ dazu bewegen, endlich über die Brücke zu gehen.

Riley. Das Mädchen im Licht hat mich an Nichts. Was im Leben wichtig ist von Janne Teller erinnert. Bei beiden Romanen steht eine interessante Thematik im Vordergrund, die jedoch nicht ganz so gut umgesetzt wurde. An sich eine nette Idee, „das Leben nach dem Tod“ zu thematisieren, aber bitte richtig. Ich habe nicht wirklich das Gefühl gehabt, dass Riley sich um ihre Schwester sorgt. Außerdem wird sie als Seelenfängerin weggeschickt aus dem „Hier“, und der Leser weiß gar nicht, wie sie zu der Trennung von ihren Eltern steht. Außerdem geht sie mit dem Tod um, als sei alles nur eine Comedyshow. Etwas mehr Ernsthaftigkeit hätte ich mir schon gewünscht.

Charaktere

Wo soll man anfangen, wenn es um die zwölfjährige Riley Bloom geht? Vielleicht mit ihrer Arroganz oder Ignoranz. Sie nörgelt an allem herum, mag niemanden und zeigt kaum wahre Emotionen bezüglich ihres Todes. Sie zieht die ganze Situation ins Lächerliche. Manchmal kann ihre quierlige Art auch ganz belustigend sein, doch schien sie nie zufrieden. Jeden, den sie kennenlernt, begutachtet sie hochnäsigerweise von Kopf bis Fuß und verspottet ihn bzw. sie. Sie war dermaßen eingebildet und abwertend, dass ich einfach nur genervt war von ihr. Riley stellt sich selbst auf ein Podest, setzt sich eine Krone auf und behandelt alle anderen wie Untertanen. Ich bin mir nicht sicher, wie genau ihr Weltbild aussieht, aber sie hat eine völlig falsche Wahrnehmung von sich selbst. Andererseits ist es wahrscheinlich Absicht von der Autorin, doch es war einfach zu anstrengend.

Erzählperspektive

Erzählt wird aus Sicht Rileys in der Ich-Form.

Sprecherin

Die Stimme der Sprecherin Dorothee Sturz klang kindlich und sehr hell, aber war auf Dauer nicht so angenehm anzuhören. Vielleicht lag es auch nur an der Kombination mit dem Charakter Riley. Sturz sollte einer anderen Figur ihre Stimme leihen.

Riley. Das Mädchen im Licht ist ein etwas kindisches Fantasy-Hörbuch mit einer interessanten Thematik, leider jedoch auch einer unsymphatischen Protagonistin. Schade, denn Alyson Noel ist so bekannt mit ihren Büchern, dass ich da schon etwas anderes erwartet hatte.

Plot: 3/5
Charaktere: 2/5
Sprecherin: 3/5
Spannung: 3/5
Titel: 4/5
Cover: 4/5
Ende: 4/5
Preis/Leistung: 3/5


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