[Rezension] Liebe, Gift und Galle von Evelyn Holst

8. Mai 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Originaltitel: Liebe, Gift und Galle
Autorin: Evelyn Holst
Verlag: cbj
Genre: Mädchenroman
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 158
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2005

Klappentext

Liebesfrust und Rachelust!

»Eher tot am Zaun hängen, als auf Leander verzichten! Konnte ich es meiner besten Freundin übel nehmen, wenn es ihr genauso ging? Wir liebten schließlich auch dieselbe Musik und dieselben Filme, da war es irgendwie logisch, dass wir auch denselben Jungen liebten. Fand ich theoretisch o.k., aber praktisch überhaupt nicht.«

Nein, weder Mariele noch Sophie bringen es fertig, der besten Freundin die Liebe ihres Lebens zu opfern! Leander hat da kein Problem, er flirtet hemmungslos mit beiden – und nicht nur das: Während Mariele und Sophie sich quälen, knutscht der Angebetete völlig ungeniert mit Klassenzicke Arlissa! Als die beiden Betrogenen das herausfinden, ist die Freundschaft schnell wiederhergestellt – und ein formidabler Rachefeldzug nimmt seinen genüsslichen Lauf …

Leitmotive

Liebe, Rache, Freundschaft, Zieckenkrieg, Familie

Plot

Mich hat es ziemlich gewundert, weshalb Mariele und Sophie sich gegenseitig bekriegen für jemanden, den sie am Ende der Geschichte auf dem Sofa mit einer dritten erwischen. Leander ist der Typ Junge, der mit wirklich jeder flirtet. Auch Mariele wird von ihm begrapscht und fühlt sich trotzdem zu ihm hingezogen, so wie alle Mädchen.

Die Handlung ist ganz solide aufgebaut, ein Spannungsbogen ist auch vorhanden, aber es ist trotzdem eines dieser Bücher, die ich nicht mag, wenn auch eines der besseren dieser Sorte, nämlich die pink-glitzernden  Mädchen-und-die-Liebe-Bücher. Damit konnte ich noch nie etwas anfangen. Allerdings bildet dieses Kitschbuch in gewisser Weise auch eine Ausnahme, weil es doch nicht so schrecklich war, wie ich vermutet habe. Schon der Titel hätte mich abgeschreckt, doch trotzdem danke ich dem Schenker.

Am Ende wurde kurz und knapp der Fortgang der Geschichte erzählt, um ein offenes Ende zu vermeiden. Ich weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Einseiseits das Buch so keine offenen Fragen übrig, andererseits hat es mich ein wenig gestört.

Erzählperspektive

Erzählt wird aus Sicht Marieles.

Schreibstil

Der Schreibstil war sehr einfach und wenig anspruchsvoll, sodass jeder diese leichte Kost lesen kann.

Liebe, Gift und Galle ist ein klischeebeladenes Jugendbuch für Mädchen, in dem es nicht nur um Liebe, Rache und Sex, sondern auch um die Familie geht.

Plot: 4/5
Charaktere: 3/5
Schreibstil: 3/5
Spannung: 3/5
Titel: 1/5
Cover: 3/5
Ende: 2/5
Preis/Leistung: 4/5
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