[Rezension] Tauben im Gras von Wolfgang Koeppen

3. Dezember 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Originaltitel: Tauben im Gras
Autor: Wolfgang Koeppen
Verlag: Suhrkamp
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: Januar 1947
Preis: Taschenbuch: 8 €

Klappentext

„Tauben im Gras“, 1951 erstmals erschienen, ist der erste Roman jener „Trilogie des Scheiterns“, mit der Wolfgang Koeppen eine erste kritische Bestandsaufnahme der sich formierenden Bundesrepublik Deutschland gab. Mit Vehemenz und unerbittlicher Schärfe analysiert Koeppen die Rückstände jener Ideologien und Verhaltensweisen, die zu Faschismus und Krieg geführt haben und die schließlich in den fünfziger Jahren die Restauration der überkommenen Verhältnisse protegierten. Dabei ist das literarische Verfahren von „Tauben im Gras“ ein kaleidoskopartiges: Der ganze Roman schildert Gestalten und Vorgänge eines einzigen Tages im München des Jahres 1949. Mit einer Fülle genauer atmospärischer Details zeichnet Koeppen den Nachkriegsalltag dieser Stadt, die sein Protagonist, der verhinderte Schriftsteller Philipp, wie ein Schlachtfeld erlebt, wie ein undurchdringliches „Pandämonium“.

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Journalismus verblödet

12. November 2012 § 2 Kommentare

Als ich mich über den gestrigen Abend (MTV Europe Music Awards 2012) informieren wollte, da ich gestern keine Zeit hatte, mir das Ganze live anzusehen, musste ich schon echt stutzen, als ich sah, was die Journalisten da so produziert haben. In den Texten nur Fehler, so las ich: „Die frischgebackene Mama Pinie Geldof […]“ Ja, wer zum Henker ist denn Pinie Geldorf? Pixie Geldorf ist zwar in Deutschland nicht bekannt, aber in Europa schon.

Lana del „Ray„, so heißt die gute laut klatsch-tratsch.de, zumindest hat hier jemand die Datei so genannt. Liegt das alles daran, dass es schon nach 9 Uhr abends war? Also um nach 9 kann ich mich auch immer noch mit Algebra beschäftigen, also warum verblödet der Journalismus heute so sehr. Wahrscheinlich, weil alles schnell ins Netzt muss und niemand Zeit hat, nochmal zu kontrollieren. Ich hatte jedenfalls nach schon 1/6 des Textes keine Lust mehr, weiterzulesen. Es nervt, dass Leute dafür bezahlt werden, Texte zu schreiben, die gar nicht wirklich der deutschen Sprache mächtig sind, oder wie hier so weltabgewandt leben oder in dem Moment geistig abwesend sind, dass sie die Namen bekannter Leute falsch schreiben.

[Rezension] Much Ado About Nothing von William Shakespeare

24. Oktober 2012 § Hinterlasse einen Kommentar


Originaltitel: Much Ado About Nothing
Dt. Titel: Viel Lärm um nichts
Autor: wahrscheinlich William Shakespear
Genre: Drama
Sprache: Englisch

Klappentext

This edition of Much Ado About Nothing, one of Shakespeare’s most delightful and theatrically successful comedies, offers, along with a freshly edited text, an exceptionally helpful and critically aware Introduction and commentary. Paying particular attention in his Introduction to analysis of the play’s minor characters, Sheldon P. Zitner discusses Shakespeare’s social transformation of his source material, rethinking the attitudes to gender relations that underlie the comedy and determine its ruefully optimistic view of marriage. Interpretations are advanced less because they are arguable than because they are actable.

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Literaturressort, an international website?!

19. Oktober 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Australien bis Singapur, Kanada bis Schweden klickt man mein Blog an. Wie ein Koreaner auf mein WordPress-Blog kommt, kann ich mir nur damit erklären, dass er die englische Version gefunden hat, oder die spanische, französische, italienische, je nachdem, welche der Sprachen er gelernt hat. Ich freue mich natürlich über so viel Zuspruch aus aller Welt. Die Karte (Quelle: WordPress.com) verrät: so gut wie jede Industrienation hat sich mein Blog angesehen. Deutschland steht natürlich weit oben auf der Vieler-Liste.

[Litkolumne] Bericht: Frankfurter Buchmesse 2012

13. Oktober 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Frankfurter Buchmesse – das Mekka der Literaturliebhaber

Eine kurze bzw. lange Zusammenfassung für alle, die nicht da waren, nicht hinkonnten, nicht hinwollten. Kann sein, dass etwas fehlt, aber ich habe mir auch nicht alles im Detail angesehen. Wenn mir noch etwas wichtiges einfällt, folgt ein zweiter Teil. ;)

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[Litkolumne] Frankfurter Buchmesse 2012

12. Oktober 2012 § Ein Kommentar

Die Frankfurter Buchmesse hat vor zwei Tagen begonnen. Ich poste das erst jetzt, da ich heute aus dem Urlaub zurück bin, denn es sind gleichzeitig Herbstferien hier. Also eine gute Gelegenheit, um die Buchmesse dieses Jahr zu besuchen.

Sighted #9

2. Oktober 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

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